Entscheidende Eigenschaften von Cloud Services aus Sicht von Schweizer KMUs 2/2

Cloud Computing ist der momentane Megatrend. Aus technischer Sicht entsprechen viele Cloud-Konzepte dem klassischen Outsourcing. Neu sind hingegen die Möglichkeiten, die sich dadurch auf betrieblicher Ebene für IT-Anbieter ergeben. Da diese Frage nach einer Neuausrichtung beim Auftraggeber im Vordergrund stand, sollte folgendes untersucht werden:

„Was muss ein Cloud Service für Deutschschweizer KMUs bieten, damit diese von ihrer bewährten Umgebung auf einen Cloud Service wechseln, davon profitieren und sich als Kunden wohlfühlen, diesen zu nutzen?“

Zur Beantwortung dieser Fragestellung musste das Thema Cloud Computing zuerst vollumfänglich verstanden werden. Auf Grundlage des thematischen Teils entstand eine Umfrage, in welcher die Teilnehmer zu der Auslagerung von IT-Ressourcen zu einem externen Anbieter befragt wurden. Dabei lag der Hauptfokus auf dem Vergleich unterschiedlicher Bewertungen der Kriterien und Sichtweisen vom Management sowie den IT-Fachpersonen mit Entscheidungskompetenzen. Angereichert wurden die Ergebnisse der quantitativen Erhebung durch die gewonnen Eindrücke bei den Interviews.

Aufgrund der Untersuchung zeigte sich, dass ein Rezept für den perfekten Cloud Service nicht existiert, weil jeder Service eine Kombination vieler Faktoren und Eigenschaften ist. Folgende Faktoren muss ein Cloud Service zwingend erfüllen: 100%iger Datenschutz und Datensicherheit, ein optimales Preis- und Leistungsverhältnis, hochverfügbare Services bei flexibler Erweiterbarkeit der IT-Systeme sowie das Vertrauen zum Provider. Ein Kunde fühlt sich wohl, wenn er einen persönlichen Ansprechpartner hat, die Kommunikation mit dem Provider gut ist und dieser jederzeit für Fragen zu Verfügung steht. Durch eine Entlastung der internen IT, bei einer Steigerung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der IT-Systeme gegenüber der momentanen IT-Umgebung, profitieren Kunden von einem Cloud Service. Dabei tendiert der Wunsch klar Richtung All-in-One-Lösung.

Anhand der Auswertung lässt sich sagen, dass das Management und die Fachleute der Informatik nur in wenigen Punkten eine differenzierte Ansicht haben. Diese lässt sich auf die verschiedenen Hintergründe und Erfahrungen zurückschliessen. Die Vermutung, dass die IT-Fachleute strikt gegen eine Auslagerung von IT-Ressourcen sind und diese nicht in Betracht ziehen, konnte indessen klar wiederlegt werden.

Die Möglichkeiten und Kombinationen mit Cloud Computing sind enorm. Daher rate ich dem Auftraggeber, sich für eine gut durchdachte Strategie zu entscheiden und klare Abgrenzungen bei den Angeboten für den Kunden vorzunehmen.

Entscheidende Eigenschaften von Cloud Services aus Sicht von Schweizer KMUs 1/2

Auf welche interessanten Erkenntnisse / Aussagen rund um das Thema Cloud und BYOD, im Zusammenhang mit D-CH KMUs, bin ich während meiner Bachelorarbeit gestossen? Welche Wünsche und/oder Ängste gegenüber Cloud Services bestehen überhaupt in den Unternehmen? Gibts es zu dieser aktuellen Thematik Meinungsunterschiede zwischen der Unternehmensleitung und der IT Abteilung?

Ausgangslage

Der Begriff Cloud Computing entwickelte sich über viele Jahre hinweg. Die ersten Anfänge sind schon vor der Jahrtausendwende zu finden. Verbreitet wurde der Begriff allerdings erst in der Mitte der 2000er Jahre, durch grosse Internet Firmen wie Amazone oder Microsoft. Die berühmte Gartner Group hat die vielen Möglichkeiten bezüglich Cloud Computing erkannt und mittlerweile existiert ein eigener Gartner Hype Cycle nur für das Thema Cloud Computing. Der eigentliche Siegeszug von Cloud Computing begann dann bei der privaten Nutzung unterstützt durch die rasante Entwicklung des Internets und deren Möglichkeiten. Die neuen Smartphones, Apps, Social Media oder die Möglichkeit Musik und Videos zu streamen, sowie Daten Online zu speichern und auszutauschen, machten Cloud Computing populär. Was im privaten Bereich vorteilhaft ist, funktioniert dies auch im Geschäftsbereich?

Der Schweizer Markt umfasste 2008 373’729 Unternehmen. Die aktuellen Daten des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahre 2011 zeigen, dass die Zahl in den letzten drei Jahren um 175’842 auf 549’571 Unternehmen gestiegen ist. Die absolute Mehrheit in der Schweiz stellen die kleineren Unternehmen (<10 MA) mit 92.2% dar. Anschliessend folgen die mittleren, sowie mittelgrossen Unternehmen (10-250 MA). Zusammengefasst werden diese drei Kategorien unter dem Begriff KMU (Kleinere und Mittlere Unternehmen).

Das Marktpotenzial in der Schweiz ist somit riesig. Immer mehr Unternehmen entdeckten die zahlreichen Möglichkeiten des Cloud Computing für sich, die Geschäftsanwendungen flexibler, einfacher und mobiler machen. Dabei bauen viele IT-Service Anbieter das Angebot für Dienstleistungen aus der Wolke immer weiter aus und arbeiten daran die Geschäftsprozesse unterstützende Informatik noch stärker zu virtualisieren, zu standardisieren und zu automatisieren. Trotzdem gibt es erst wenige Anbieter von Cloud Service Lösungen und Unternehmen, welche diese Services auch nutzen. Dies wiederspiegelt sich vor allem in der tiefen Marktdurchdringung der Cloud Services bei Schweizer KMUs, die im Vergleich zu ausländischen Unternehmen, der Zeit hinterher hinken. Allerdings ist in der Praxis ein klarer Anstieg von einer Dualität festzustellen. Viele Firmen nutzen, neben bewährten IT Systemen, praktische Cloud-Speicherdienste (beispielsweise Dropbox) für den schnellen Datenaustausch.

Quantitative Forschung

Die Frage stellt sich also: Weshalb Schweizer KMUs trotz den vielen Vorteilen und Möglichkeiten noch nicht auf Cloud Services umgestiegen sind? Welche Wünsche und/oder Ängste bestehen in den Unternehmen aus Sicht vom Management sowie der IT? Ab wann profitieren die KMUs von Cloud Services und fühlen sich wohl diese Dienste zu nutzen?

Genau diesen Tatsachen möchte ich in meiner Arbeit auf den Grund gehen. Daher führe ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit in Wirtschaftsinformatik eine Befragung zum Thema “Auslagern von IT-Ressourcen zu einem externen Anbieter” durch. Ich befrage Personen aus dem Management und Personen mit IT-Entscheidungskompetenz. Es geht mir darum einen vertieften und differenzierten Einblick über die gewünschten Eigenschaften an solch einen Dienst von Deutschschweizer KMUs zu erhalten.

Für die Durchführung der Umfrage werden 5-6 Minuten benötigen. Die Umfrage erfolgt völlig anonym und aus den Daten lassen sich keine Rückschlüsse auf die einzelnen Personen ziehen. Die Daten und Resultate werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Ich bedanke mich bereits jetzt recht herzlich für Ihre Teilnahme und die damit verbundene Unterstützung.

Link zur Umfrage:        https://survey.hslu.ch/evasys/online.php?p=543212

Umsetzung und Abschluss des BYOD Projekt 3/3

Nun kommt der spannende und letzte Teil unseres BYOD Projekts. In diesem Teil geht es um die Umsetzung und die Einführung des BYOD in der Firma iTrust AG.

Umsetzung Testphase:

Wir haben uns für eine Umsetzung in mehreren Schritten entschieden. Zu Beginn werden wir somit die Phase Vorbereitung in Angriff nehmen:

  1. Datenspeicher NAS für die virtuellen Server vorbereitet.
  2. An einem Wochentag wurden über Nacht die benötigten Server aus unserer virtuellen Umgebung exportiert.
  3. Die Server wurden im RZ eingespielt und auf die bestehende Umgebung angepasst.
  4. Ein Masterimage für die neuen virtuellen Clients wurde erstellt und von div. Leuten getestet.
  5. Nach Abschluss aller nötigen Vorbereitungen für die erste Migration, haben wir Intern ein Zeitfenster von Freitag- bis Sonntagabend als Testphase festgelegt und unsere Mitarbeiter informiert.
  6. Nach der Migration und provisorische Inbetriebnahme aller Server, mussten wir leider feststellen, dass unser SharePoint nicht wirklich mit dem neuen ADFS Server funktioniert. Nach einigem hin und her haben wir doch noch eine Lösung gefunden und konnten mit den Tests weiterfahren.
  7. Nach den erfolgreichen Tests, haben wir die entstanden Pendenzen aufgenommen und eingeplant.

 

Umsetzung Livesystem:

Die aus der Testphase entstandenen Pendenzen betreffend den virtuellen Clients und den einzelnen Schnittstellen auf den migrierten Servern haben wir in der darauf folgenden Woche analysiert und systematisch behoben.

Nachdem alle Pendenzen behoben waren, konnte mit der Umsetzung der Livemigration begonnen werden:

  1. Zeitfenster für Export der Server definiert und durchgeführt
  2. Server am Samstag migriert und ins RZ verschoben
  3. Server in den neuen ADFS Server eingebunden
  4. Server inkl. Anpassungen in das bestehende RZ integriert
  5. Clients verteilt und für den Livebetrieb vorbereitet
  6. Alle Tests abgeschlossen, dabei sind uns noch zwei, drei Issues aufgefallen, welche jedoch nicht von grosser Bedeutung waren.
  7. Go Live mit unserem Projektverantwortlichen besprochen und die Migration abgeschlossen.

 

Projekteinführung BYOD:

Ein weiterer Schritt in unserem Projekt war die Einführung der BYOD Thematik bei unseren Mitarbeitern.

Diese Thematik wurde zu Beginn von uns unterschätzt, da die meisten Mitarbeiter sehr skeptisch gegenüber dem BYOD waren.
Zum Glück konnten wir ein Grossteil dieser Skepsis durch eine offene Kommunikation erschlagen. Zusätzlich haben wir am Montagmorgen nach der Migration eine Power Point inkl. einer Kurzschulung mit allen Mitarbeitern durchgeführt.

Mit dieser Schulung konnten die Mitarbeiter für die neuen Funktionen und Verbesserung begeistert werden.

Heute kommen laufend Verbesserungsvorschläge von unseren Usern dazu, welche wir soweit wie möglich umzusetzen versuchen.

 

Fazit: Es war ein sehr spannendes Projekt und wir hoffen Ihnen einen guten Einblick in den Ablauf und die Vorbereitungen gewährt zu haben.

 

Falls Sie eine Frage oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben freue ich mich über ihre Kommentare und Meinungen.

 

Ist die Angst vor den US Behörden begründet?

In der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung (5. Mai 2013) wurde ein interessanter Artikel mit dem Titel “Cloud-Dienste: US-Behörden können Schweizer Privatdokumente mitlesen” publiziert.

Angstmacherei oder Tatsache?

Google, Amazon oder Microsoft bieten die Möglichkeit Daten in der Cloud zu speichern. Wissen Sie wo genau diese Daten lagern? Natürlich in der Cloud, werden Sie antworten. Den meisten Usern ist jedoch nicht bewusst, in welchem Land ihre Daten gespeichert werden. Tatsache ist, dass viele public Cloud Anbieter unterschiedliche Serverfarmen in unterschiedlichen Ländern betreiben. Dementsprechend gilt auch das Recht des jeweiligen Landes. So kommt bei Office 365 von Microsoft unter anderem US Amerikanisches Recht zur Anwendung.

In der Ausgabe vom 14. April 2013 der Sonntagszeitung wurde aufgedeckt, dass Steuerbehörden ohne richterliche Erlaubnis auf Maildaten, welche älter als 180 Tage sind zugreifen können. Diese Tatsache schreckt jedoch gemäss Aussage von Heinz Dilll, Geschäftsführer des Fachverbands Euroclouds Swiss, die Unternehmen wie ABB, Novartis und Roche nicht davor ab, die Cloud Services von Google und Microsoft ggf. einzusetzen. Der Grund dafür liegt seiner Meinung nach auf der Hand. Extern abgespeicherte Daten kosten weniger, da der Betrieb und Unterhalt von Serverparks entfällt.

Die Benutzer oder Unternehmen müssen sich aber bewusst sein, dass diese Kosteneinsparung ihren Preis hat. So unterliegen sämtliche Daten von Cloud-Diensten mit Standort USA weitgehenden und oft nicht nachvollziehbaren Auskunftspflichten. Die Fahnder können die Herausgabe von praktisch allen Daten verlangen.

Die Sonntagszeitung berichtet weiter, dass z.B. der Kanton Aargau die Benutzung von Dropbox verbietet. Selbst wenn die Daten auf Servern in Europa lagern, bietet das bei US-Cloud-Diensten keinen Schutz. Laut dem US-Anwalt Mark Rumold, können amerikanische Ermittler von Anbietern wie Google und Amazon verlangen, die Informationen firmenintern zu verschieben. Sobald die Daten in den USA sind, unterstehen sie US-Recht.

Obwohl bei den aargauischen Volksschulen Office 365 bald zur Anwendung komme, dürfen dessen Benutzer laut Guido Hauller, Leiter Informatik Kanton Aargau, darauf keine persönlichen Daten ablegen. Die Verbote seien seiner Meinung nach nötig, weil technische Einschränkungen oft nicht machbar seien. Die grossen Cloud Dienste liessen sich jedoch nicht verbieten. Dazu seien die Kostenvorteile viel zu gross. Viele Angestellte hätten sich ausserdem privat  längst an solche Cloud Anwendungen gewöhnt.

Der Druck auf die Firmen wächst also immer weiter. Wie soll sich ein Unternehmen verhalten? Verbote aussprechen, technische Sicherheitsmassnahmen oder beides?

Eine bewährte alternative für dieses Dilemma bilden die exclusive Cloud Anbieter in der Schweiz. Die Serverfarmen dieser Schweizer Unternehmen stehen i.d.R. in der Schweiz. Demzufolge kommt auch Schweizer Recht zur Anwendung.

Bei Nutzung von Schweizer exclusive Cloud Anbietern kann ein Unternehmen von sämtlichen Vorteilen der Cloud profitieren ohne Angst zu haben, seine wertvollsten Geheimnisse welches das Unternehmen besitzt allenfalls preis geben zu müssen.
Genau aus diesem Grund entwickle ich seit einigen Jahren bei der iTrust aktiv die exclusive Cloud Dienstleistungen mit.

Ist Cloud in Ihrem Unternehmen oder für Sie persönlich ein Thema. Haben Sie sich auch schon über diese Punkte Gedanken gemacht? Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.

Meine Erfahrungen aus dem BYOD Projekt 2/3

Welchen Herausforderungen bin ich im BYOD-Projekt begegnet? Ich berichte in diesem Artikel über meine Praxiserfahrungen, die ich als Projektleiter sammeln durfte.

Ausgangslage:
In unserem Unternehmen nimmt die Vielfalt der Geräte ständig zu, immer mehr User möchten gerne mit einem Macbook oder einem iPad arbeiten. Dies in einem standardisierten Verfahren abzudecken ist nur möglich, wenn man mit einer Client Virtualisierung arbeitet, da so das Endgerät eine nebensächliche Rolle spielt. Kurz zur Ausgangslage: Damit alle Endgeräte mit dem gleichen Standard arbeiten können, muss eine entsprechende virtuelle Umgebung geschaffen werden. Dies war in unserem Fall kein Problem, da wir schon alle relevanten Server virtualisiert hatten. Die Server waren allerdings an unterschiedlichen Standorten und auf unterschiedlichen Virtualisierungsumgebungen installiert. Somit mussten für eine einheitliche Serverumgebung als erstes die nötigen Server in unser zentrales Rechenzentrum migriert werden. Dies war insbesondere nötig, damit die neuen virtuellen Clients einen schnellen Zugriff auf die entsprechenden Serverdienste (CRM, SharePoint, ERP, etc.) haben.

Herausforderungen/ Projektstart
Als erstes haben wir intern mit unserem Front Office das Projekt mit unterschiedlichen Phasen und Arbeitspaketen nach dem vorher erarbeiteten Grobkonzept erstellt. Somit konnte der Projektfortschritt und  das Controlling des Projektes sichergestellt werden. Danach haben wir anfangs März mit dem Projektteam im Innovation Trust ein Kick-Off Meeting durchgeführt. Bei diesem Meeting hat sich schnell herausgestellt, welche Themen für uns die grösste Herausforderung werden würde:

  • ADFS für CRM und SharePoint Server
  • Telefonie
  • Eine möglichst hohe Verfügbarkeit von den Systemen während der Migrationsphase
  • Wow Erlebnis für die Mitarbeiter, damit diese auch die neue Infrastruktur nutzen wollen
  • SSO (Single sign on)

In weiteren Gesprächen und nach einem kurzen Brainstorming legten wir die Prioritäten für das Vorgehen fest. Als die meisten Punkte geklärt waren, haben wir mit dem Engineering begonnen, da wir noch ein paar unbekannte Faktoren im Zusammenhang mit CRM, SharePoint und ADFS zu klären hatten. Je tiefer wir uns mit diesem Thema beschäftigten, desto klarer wurde uns, dass wir um eine kurze Testphase mit den Livesystemen nicht herum kommen würden.
Zusätzlich galt es zu klären, ob wir die ADFS Thematik überhaupt mit unserer bestehenden Konfiguration realisieren können. Das CRM2011 machte uns weniger Sorgen, da es schon auf unserer jetzigen Infrastruktur mit einem ADFS Server verbunden ist. Jedoch trifft dies auf unseren SharePoint Server nicht zu.
Nach einer gewissen Zeit standen wir vor einer weiteren Herausforderung, wie können wir unsere gesammelten Informationen und das erarbeitee Wissen umsetzten ohne das produktive System zu gefährden. Daher beschlossen wir die Migration auf zwei Wochenenden zu verteilen. Am ersten Wochenende wurden die Server migriert und mit dem neuen ADFS Server konfiguriert. Danach werden diverse User einige Tests durchführen und die Konfiguration wird darauf gegebenenfalls angepasst. Das einzige Hindernis war danach, wie die virtuellen Server in unser Rechenzentrum transferiert werden. Für diese Thematik fanden wir jedoch schnell eine Lösung (NAS = Network Attached Storage) und wir konnten mit der Umsetzung beginnen. Wie die Tests und die Livemigration abgelaufen ist, möchte ich euch im dritten Teil dieses Artikels berichten. Ich hoffe bei euch mit diesem Artikel eine gewisse Neugier geweckt zu haben, wie das ganze am Schluss ausgegangen ist.

Was ist Eure Erfahrung in der Vorbereitung des BYOD Projekts?

Warum BYOD? Ein Praxisbeispiel 1/3

BYOD (Bring Your Own Device) bedeutet, dass Mitarbeiter einer Firma ihre eigenen, privaten End-Geräte auch geschäftlich nutzen. Warum wir dies in unserer eigenen Firma eingeführt haben und was die Stolpersteine in der Umsetzung waren, wird in dieser dreiteiligen Serie erzählt.

 

Warum wir BYOD in der iTrust AG eingeführt haben

Es ist schlicht und einfach demotivierend, wenn man zuhause für wenig Geld das neuste, schlankste Notebook mit dem gestochen scharfen Bildschirm sein Eigen nennen darf – hingegen im Geschäft, in dem man 8 Stunden oder mehr pro Tag am Notebook verbringt, einen hässlichen, schwarzen und auch noch schweren Notebook aufgezwungen bekommt.
Erst vor zwei Wochen hat mir ein Bekannter (Mitarbeiter in einer der grössten, globalen Brauereien)  seine beiden Handys gezeigt – eines war ein 2 Jahre alter Blackberry und das andere war das neuste iPhone. Auf die Frage, warum er nicht das vom Geschäft vorgegebene Blackberry für Privatzwecke nutze und sich so beträchtliche Gebühren einspare, antwortete er mir: “Die Kosten nehme ich auf mich, so dass ich mit einem aktuellen, modernen Smartphone leben kann. Mit meinem Blackberry kann ich nicht mal

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Geschäftsapplikationen im TECTON exclusive Cloud Projekt – Ein KMU über den Wolken 9/10

Geschäftsapplikationen sind oft sehr komplex und in einem exclusive Cloud Projekt herausfordernd. Eine Zusammenfassung zum Vorgehen im Praxisfall zeigt folgender Film.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Der Laptop im Backofen, die Daten in der Cloud

Eine wahre Geschichte – abends um 21 Uhr erreicht mich das untenstehende Bild. Lesen Sie weiter um die ganze Geschichte zu erfahren.

Die Zeit ist knapp und der Aktenberg auf dem Schreibtisch will einfach nicht abnehmen. Unsere fleissige und verantwortungsbewusste Finanzverantwortliche nimmt in der hektischen Monatsabschlusszeit ihr Notebook nach Hause um die restlichen Arbeiten zu erledigen. Schnell noch einen Kaffee trinken, Energie tanken – und schon ist es passiert. Das heisse Getränk verbreitet sich wie ein See auf dem Laptop. Genau auf diesem Laptop wurden in zahlreichen Stunden alle wichtigen Finanzdaten für den Abschluss vorbereitet. Das Herz bleibt stehen! Die ganze harte Arbeit nochmals von vorne starten – und den wichtigen Abschlusstermin nicht einhalten – ein Schreckensszenario!

Also schiebt die Finanzverantwortliche auf Anraten ihres Lebenspartners den Laptop in den Backofen um ihn von der Feuchtigkeit zu befreien und wieder zum Leben zu erwecken. Nebenbei macht sie ein Foto und sendet es mir. Weiterlesen »

Die Wichtigkeit der Datenleitungen fürs Cloud Projekt – Ein KMU über den Wolken 8/10

Ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg des exclusive Cloud Projekts bei der TECTON Gruppe sind die Datenleitungen. Viel Erfahrung ist  in die Leitungsstrategie eingeflossen. Eine Zusammenfassung dazu finden Sie im folgenden Film.

Ihre Kommentare und Anregungen sind wie immer sehr willkommen.

Die ersten Reaktionen der User und erste Erfahrungen – Ein KMU über den Wolken 7/10

Nach dem ersten Roll-Out, über den ich in Teil 5 der Serie berichtet habe, liegen erste Erfahrungen vor. Die Migration des ersten Standorts hat viele Aufschlüsse über mögliche Verbesserungen gegeben. Der zweite Standort ist ebenfalls migriert. Und es liegen selbstverständlich auch die ersten Benutzerfeedbacks vor.

Wie steht es um die Benutzer

Die Benutzerfeedbacks

Ich muss schon sagen, dass es gut tut, wenn nach derart langen Vorbereitungsarbeiten positive Reaktionen der Benutzer eintreffen.  Nach der ersten Umstellung habe ich nach zwei Wochen ein Mail der kaufmännischen Leiterin (sie hat den Inhalt des Mails freundlicherweise zur Publikation freigegeben) des ersten Standorts erhalten. Das möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Weiterlesen »